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Inception

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Das Inception-Wiki ist eine Enzyklopädie über alles was mit Dominic "Dom" Cobb, Leonardo DiCaprio und dem Inception zu tun hat. Jeder kann Artikel erstellen und bearbeiten, so dass wir zusammen an einer umfangreichen Datenbank für alle Inception-Fans arbeiten können.

Einführung des FilmsBearbeiten

Der Protagonist Cobb ist in der Lage, geheime Information aus dem Unterbewusstsein von Schlafenden in der Traumphase zu entdecken und zu „extrahieren“. Dazu vernetzt er sich mit dem Träumenden in einen gemeinsamen Traum, in dem normalerweise nur der Extractor weiß, dass geträumt wird. Der Extractor ist sich wie in einem Klartraum (luzider Traum) der Tatsache bewusst, dass er sich in einem Traum befindet und mehr noch, er kann bewusst auf diesen Traum Einfluss nehmen.

Diese Fähigkeit setzt Cobb erfolgreich zur Wirtschaftsspionage ein. Da ihm der Mord an seiner Frau zur Last gelegt wird, kann er nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika zurückkehren. Einer seiner Kunden bietet ihm an, die Strafverfolgung abzuwenden, falls es Cobb gelingen sollte, eine so genannte Inception bei dem Erben eines Konkurrenzunternehmens durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine komplizierte Manipulation des Unterbewusstseins, bei der keine Information entnommen, sondern eine neue Idee im Unterbewusstsein der Zielperson erzeugt wird. Im konkreten Fall geht es darum, dass der Konkurrent des Auftraggebers „auf den Gedanken kommen soll“, sein ererbtes Unternehmen aufzuteilen. Das vom Auftraggeber gewünschte Ziel wird letztendlich realisiert, während im Laufe der Erzählung Einzelheiten zu den Umständen des Todes von Cobbs Frau bekannt werden.

Der Film nimmt in der Szenenchronologie die formale Architektur eines komplexen Jump-and-Run-Spiels mit ineinander geschachtelten Ebenen an. An einer schicksalhaften Schlüsselstelle taucht auch die metaphysische Frage nach der Realität der Existenz auf, die bereits in Filmen wie Matrix oder eXistenZ auf der Leinwand thematisiert wurde. Der Protagonist hat die Frage verneint und dies seiner Lebenspartnerin eingepflanzt, wodurch er allerdings ihren Tod verursacht hat. Über diesen kommt Cobb letztlich nicht hinweg. Das Ende des Films lässt die Frage offen, ob er sich in einem Traum oder der Realität befindet.

HandlungBearbeiten

Der bewusstlose Dominic „Dom“ Cobb wird an einem Strand von einem Wachposten gefunden und zu einem Mann gebracht, der ihm nur schwer verständliche Dinge erzählt. Cobb hat nur zwei Dinge bei sich: eine Pistole und einen kleinen Cobbs Totem.

In einer Rückblende wird von einem Verbrechen in einem Traum berichtet. Cobb und sein Helfer Arthur sowie Nash, ein „Architekt“ der Traumwelten, befinden sich gemeinsam im Unterbewusstsein des japanischen Geschäftsmanns Saito. Saito weiß um Cobbs Auftrag, eine Idee aus seinem Unterbewusstsein zu stehlen. Mit Hilfe einer Cobb bekannten Frau vereitelt er dies, kurz bevor Cobb die Information aus einem Safe stehlen kann. Mit Arthur als Geisel zwingen sie Cobb, seine Waffe und die Zielinformation auszuhändigen. Saito kann die Geisel nicht einfach töten, da Arthur dann nicht sterben, sondern nur aus dem Traum aufwachen würde, Schmerzen fühlt dieser aber wie bei einer echten Verletzung. Die Frau fügt Arthur mehrere schwere Schussverletzungen zu und zwingt Cobb damit zur Aufgabe. Cobb weckt Arthur durch einen gezielten Kopfschuss, um ihm weitere Schmerzen zu ersparen. Der Traum-Architekt Nash weckt Cobb und zuletzt Saito durch einen Kick, eine starke Umgebungsänderung für die schlafende Person einer niederen Ebene, aus ihrem Traum auf. Nach dem Aufwachen wollen sie Saito mit Gewalt zur Herausgabe der Information zwingen. Saito bemerkt jedoch einen Fehler in der vermeintlichen „Realität“. Ein Teppich im Zimmer fühlt sich nicht real an. Offensichtlich befinden sich alle nach wie vor im Unterbewusstsein von Saito: Es ist ein Traum in einem weiteren Traum.

Nach dem Aufwachen erklärt Saito den Extractors, dass das gesamte Projekt nur ein Test gewesen sei. Der Traum-Architekt Nash, der sich als unfähig erwiesen hat, wird an Cobbs enttäuschte Auftraggeber ausgeliefert. Cobb und Arthur bringt man hingegen zu einem Flughafen, Saito lässt sie scheinbar davonkommen. Im letzten Moment bietet er ihnen jedoch einen neuen Auftrag an: er sucht die besten Extractors für ein eigenes Projekt. Saito bittet Cobb und Arthur, ihn bei einer Inception zu unterstützen. Dabei sollen sie für ihn einen Gedanken in den Geist einer Person einpflanzen. Arthur ist zunächst skeptisch, doch Saito überzeugt Cobb, indem er ihm anbietet, alles Mögliche zu tun, damit Cobb in sein Heimatland zurückkehren kann (dies war ihm bisher aufgrund eines Haftbefehls wegen Mordes nicht möglich). Cobb geht auf das Angebot ein und holt den Fälscher Eames, die neue Traum-Architektin Ariadne und den Chemiker Yusuf ins Team. Yusuf mischt die Chemikalien, die für das Traum-Sharing benötigt werden. Als Cobb diese ausprobiert und anschließend testen will, ob er sich im Traum oder der Realität befindet, wird er dabei gestört und kann den Test nicht durchführen. Diese Szene bereitet das zweideutige Ende vor. Im weiteren Verlauf der Handlung erkennt Ariadne während des Trainings in Cobbs Geist, dass er stark unter dem Tod seiner Frau Mal leidet, was auch Einflüsse auf seine Traumwelten hat. Die Projektion seiner Frau Mal behindert Cobbs Arbeit ebenso wie das Auftauchen seiner Kinder, deren Gesichter er nicht sehen kann.

Das Ziel der Inception ist Robert Fischer, Sohn eines Großindustriellen und Konkurrenten Saitos. Cobb soll ihm den Plan einpflanzen, das Unternehmen seines Vaters nach dessen Tod aufzuspalten, wovon sich Saito eine Schwächung des Konkurrenten verspricht. Cobbs Team muss dafür verschiedene Ebenen passieren, damit die Eingebung für die Zielperson so realistisch wie möglich wirkt. In jeder Ebene des Traums versetzen sie sich wieder in einen Traumzustand, also einen Traum im Traum. Mit jeder Ebene verlangsamt sich die Zeit. So entsprechen fünf Minuten realer Zeit einer Stunde im ersten Traum, aber schon zwanzig Stunden im nächsten. In den tiefsten Träumen sind nur wenige Momente so dramatisch verlangsamt, dass sie Jahrzehnte dauern. Beim Tod in diesen tiefen Traumebenen besteht für die Extractors die Gefahr, nicht mehr in der Realität aufzuwachen, da der Schlaf der realen Person durch die Verabreichung von Sedativa tief und fest ist. Man erreicht stattdessen den Zustand des so genannten Limbus, aus dem man unter Umständen nicht mehr aufwachen kann. Dort verbringt man Jahrzehnte in einem Traum, der in der Realität nur wenige Augenblicke dauert.

Cobb und Mal haben bereits viele Jahre in diesem Zustand verbracht. Jahrzehntelang schufen sie sich als Traum-Architekten dort ihre eigene Welt und alterten gemeinsam, bevor sie in die Realität als ihre jüngeren Ichs zurückkehren konnten. Mit kleinen Totems prüften sie danach immer wieder, ob sie sich in der Realität befinden. Mals Totem ist ein kleiner Kreisel, der sich in einem Traum permanent drehen würde, in der Wirklichkeit aber irgendwann umkippt. Nach der Rückkehr aus dem Limbus wird Mal depressiv. Sie ist überzeugt, noch in einem Traum zu sein und sterben zu müssen, um in der echten Welt wieder aufzuwachen. Sie stürzt sich aus einem Fenster. Cobb kann nur zusehen und sie nicht davon abbringen. Mal wollte Cobb ebenfalls zum Selbstmord zwingen, damit er mit ihr in die vermeintliche Realität zurückkehrt, indem sie vor ihrem Selbstmord das Zimmer verwüstete und bei ihrem Anwalt einen Brief hinterließ, in dem sie Cobb Mordpläne vorwirft. Cobb gerät daraufhin unter Mordverdacht und muss unverzüglich aus den Vereinigten Staaten fliehen, seine Kinder lässt er bei seinen Eltern zurück.

Fischer kehrt für die Beerdigung seines Vaters in die Vereinigten Staaten zurück. Der Flug ist der einzige Zeitraum, in dem die Extractors für längere Zeit an ihn herankommen können, da ihr ganzes Team für das Eindringen in die Träume ihres Opfers mittels einer technischen Apparatur mit ihm verbunden sein muss. Der einflussreiche Saito, dem die Fluggesellschaft gehört, mit der Fischer fliegt, hat es arrangiert, dass außer Fischer und ihm nur Cobb, Arthur, Eames, Ariadne sowie Yusuf in der ersten Klasse der Boeing 747 sitzen. Die Flugbegleiterin arbeitet ebenfalls für Saito. Das Team besteigt gemeinsam mit Fischer das Flugzeug und verabreicht ihm ohne sein Wissen das Sedativum. Mit Hilfe der Flugbegleiterin dringen alle sechs gemeinsam in sein Unterbewusstsein ein. In der ersten Ebene können sie Fischer kidnappen, werden aber von Abwehrkräften aus Fischers Unterbewusstsein angegriffen. Dabei wird Saito schwer verletzt. Der Fälscher Eames nimmt derweil im Traum die Identität von Fischers Paten Peter Browning an und wird mit diesem zusammen eingesperrt. Er gaukelt Fischer vor, ebenfalls gekidnappt worden zu sein und versucht, von ihm weitere Informationen zu erhalten.

Während sie weiter von den Abwehrkräften gejagt werden, dringen sie in die nächsttiefere zweite Ebene ein. Hier kann Cobb Fischer überzeugen, dass sie sich in einem Traum befinden und er hier sei, um ihm zu helfen. Gemeinsam begeben sie sich in die dritte Ebene.

In dieser ist das gesuchte Geheimnis in einer von „Soldaten“ bewachten Festung in den Bergen versteckt. Während sie in die Festung eindringen, müssen sie zahlreiche Gefechte mit den Soldaten bestehen. Kurz bevor sie den Tresorraum erreichen, wird Fischer jedoch von Cobbs Gedankenprojektion seiner toten Frau Mal getötet und verbleibt im Limbus. Eames hält das Projekt für gescheitert, doch Ariadne kann sie überzeugen, noch eine Ebene weiter zu schreiten, um den Plan doch noch zu Ende zu führen. Dort treffen sie erneut auf Mal. Cobb gibt zu, dass er bereits einmal eine Inception durchgeführt hat. Er war es, der Mal die fortdauernde Idee eingepflanzt hatte, dass die Welt nur eine Traumwelt sei, aus der man aufwachen müsse. Mal versucht Cobb zu überzeugen, in dieser Ebene zu bleiben. Ariadne tötet Mal und gibt Fischer einen Kick, wodurch er wieder auf die dritte Ebene zurückkehrt. Dort trifft er auf seinen sterbenden Vater. Durch die Inception vermittelt Cobbs Team Fischer das Gefühl, sein Vater hätte sich auf dem Sterbebett gewünscht, dass sein Sohn seinen eigenen Weg geht. Dieser Gedanke wird in der realen Welt dazu führen, dass Fischer, Saitos Wunsch gemäß, das Imperium seines Vaters aufteilt.

Saito ist derweil in der dritten Ebene gestorben und verbleibt im Limbus. Cobb kehrt nicht in die dritte Ebene zurück, sondern sucht Saito in der vierten Ebene, um ihn zurückzubringen, denn ohne Saitos Fürsprache wird er nach der Rückkehr verhaftet werden. Cobb erwacht am Strand und der stark gealterte Mann, zu dem er gebracht wurde, gibt sich als Saito zu erkennen. Gemeinsam wachen alle aus dem Traum auf und Saito kann Cobb die versprochene Rückkehr in die Vereinigten Staaten ermöglichen.

Dort trifft Cobb endlich wieder auf seine Kinder. Er sieht sie exakt am gleichen Ort, jedoch in einer leicht veränderten Situation (Die Kinder sitzen in leicht veränderten Positionen), wie er es zuvor in seinen wiederkehrenden Träumen erlebt hat, doch dieses mal drehen sie sich das erste Mal zu ihrem Vater um, und man sieht ihre Gesichter. Cobb setzt an einem Tisch zuvor noch Mals Totem-Kreisel in Bewegung und rennt auf seine Kinder zu, um diese in seine Arme zu schließen.

Das Totem dreht sich währenddessen auf dem Tisch weiter, was darauf hindeutet, dass Cobb sich nach wie vor in einem weiteren Traum befinden könnte. Für einen kurzen Augenblick scheint der Kreisel aber aus dem Gleichgewicht zu geraten und wackelt, dann wird auf den Abspann ausgeblendet. Es bleibt daher offen, ob sich Cobb nur in einem weiteren Traum oder in der Realität aufhält.

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